Häufige Fragen zur Samenspende
Geld, Voraussetzungen und Ablauf — kurz beantwortet.
Wie viel Geld bekomme ich für eine Samenspende?
Samenbanken zahlen eine Aufwandsentschädigung pro geeigneter Spende. Öffentlich beziffert wird sie nur von einzelnen Banken — bekannt sind z. B. 150 € pro Spende bei Sperm Bank Germany in Düsseldorf und 80 € bei der Berliner Samenbank. Marktüblich sind grob 80–150 €. Verbindliche Beträge nennt die jeweilige Samenbank.
Wie oft kann ich Samen spenden?
Das legt jede Samenbank selbst fest. Viele erlauben etwa 1–2 Spenden pro Woche über einen Spendezeitraum von mehreren Monaten. Über das Jahr summiert sich die Aufwandsentschädigung dadurch spürbar.
Wer darf Samen spenden?
In der Regel bist du zwischen 18 und ca. 40 Jahren alt, gesund, ohne bekannte schwere Erbkrankheiten; Nichtraucher werden oft bevorzugt. Zur ersten Vorstellung bringst du einen gültigen Lichtbildausweis mit. Die genauen Kriterien setzt jede Samenbank selbst.
Bin ich als Samenspender rechtlicher Vater?
Nein. Nach dem Samenspenderregister-Gesetz (SaRegG) bist du nicht der rechtliche Vater und haftest nicht für Unterhalt. Das Kind hat ab dem 16. Lebensjahr ein Recht auf Auskunft über deine Identität aus dem zentralen Samenspenderregister.
Wie läuft die Aufwandsentschädigung steuerlich?
Die Aufwandsentschädigung entschädigt Zeit und Aufwand. Wie sie steuerlich zu behandeln ist, hängt von deinen Umständen ab — kläre das im Zweifel mit einer Steuerberatung.
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